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Warum ein Hund aus dem Ausland ???

Die sogenannte  “Freiheit” ...

Oft erreicht uns der Vorwurf, daß wir Hunde aufnehmen und nach Deutschland vermitteln, obwohl es die Tiere lt. deren Meinung in ihrer ursprünglichen Heimat doch so schön haben.

... ein freies Leben, sie können tun und lassen, was sie wollen.

Sie liegen am Strand bei den Touristen und lassen sich verwöhnen.

Denn ach , wie schön ist doch so ein Streuner, der so herzig schaut und einem nicht mehr von der Seite weicht.

Haben solche Menschen schon einmal daran gedacht, dass ein Hund ein Rudeltier ist und überhaupt nicht gerne alleine sein mag. Dazu kommt noch, daß der Hund, wie kein anderes Tier vom Menschen sehr stark geprägt wurde.

Die sogenannte Freiheit hört spätestens da auf, wo der Hunger anfängt !

Denn hier beginnt nämlich der tägliche Kampf ums Überleben !

Während der Sommermonate können sich die Tiere durch Betteln nach Futter bei den Touristen über Wasser halten, denn nichts anderes bedeutet ihr anhängliches Verhalten gegenüber Touristen .

Hier ist ihre Überlebenschance ... zumindest bis zum Ende der Urlaubssession !!!

Den Winter überleben die wenigsten. Viele werden überfahren, vergiftet oder werden auf Grund der schlechten Ernährung krank und vegetieren bis zu ihrem Tode dahin.

Und eben deshalb ist hier unsere Hilfe gefragt !

Und wie ist es in Deutschland, wenn man ein neues Familienmitglied sucht?

Wenn man in Tierheimen nicht fündig wird, bleibt nur der Gang zu einem Züchter. Man landet vielleicht noch bei einem nicht verantwortungsbewussten Züchter und bezahlt viel Geld für einen produzierten Hund, der vielleicht im Nachhinein Charakterschwächen oder Krankheiten durch schlechte Sozialisierung oder Überzüchtung aufzeigt.

Und wieder landet ein Hund im Tierheim...

Im Gegensatz dazu stehen die vielen Hunde in fernen Ländern, die gezwungen sind, sich alleine durchzuschlagen, im Rudel aufwachsen und so ein sehr gutes Sozialverhalten und einen wesenfesten Charakter aufbauen können.

Wir versuchen auch das Elend vor Ort zu lindern, indem wir Kastrationsaktionen durchführen an den Orten wo keine Vergiftungsaktionen stattfinden. Leider gibt es davon nicht viele :(( Denn was nützt das Kastrieren der Tiere, wenn sie am nächsten Tag vergiftet werden?

Weiterhin betreibt unsere Tierschützerin Aufklärungsarbeit an Schulen in Form von Projekten, wo auch das Tierheim “Paradies” besichtigt wird! Denn die griechische Jugend ist das Potenzial der Zukunft. Sie müssen sensibilisiert werden, sodass sie die Strassentiere als Lebewesen und nicht als “Ungeziefer”, das es zu vernichten gilt, ansehen!

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Eine an Räude erkrankte Hündin . Auf dem Müll hat er sein Schlafquartier bezogen .... Die Kleine wurde inzwischen von unserer Tierschützerin aufgenommen und medizinisch versorgt. Sie hat Glück gehabt und in Deutschland ein neues Zuhause gefunden...

schw-hund

Für ihn kam leider jede Hilfe zu spät !!! Wie lange sein Todeskampf wohl gedauert hat ?

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Vergiftete Hunde und Katzen in Polygyros... ein altägliches Straßenbild!

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Tierschutz bedeutet Tieren zu helfen, wo auch immer!

Wir helfen Tieren in Not - überall auf der Welt- auch deutschen Hunden, die in Not geraten sind! Nur die griechischen Streuner haben es uns besonders angetan. Denn sie haben von den Mittelmeerländern immer noch den schwersten Stand in ihrem Land und sind einfach aufgrund ihres sehr sozialen Charakters (Rudelleben) TRAUMHUNDE:))

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Hermes (aus dem Tierheim Paradies), Thea (8 Jahre alt) und Grobi (aus dem Tierheim Paradies) beim gemeinsamen Schmusen! Beide Hunde sind nicht als Welpen in ihre Familien gekommen, sie sind nicht mit Kindern gross geworden, aber trotzdem gibt es kaum kinderliebere Hunde als diese südländischen Streunerhunde!